Wanderpreisreglement

I Allgemeine Bestimmungen
 
Art. 1
Die vereinsinterne Konkurrenz dient zur Förderung der Rassenzucht.
Art. 2
Die Resultate werden durch eine Rangliste bekannt gegeben, und zwar anlässlich der Generalversammlung.
II Teilnahmeberechtigung
 
Art. 3
Teilnahmeberechtigt sind alle Aktiv- und Ehrenmitglieder, die ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein erfüllt haben.
Art. 4
Jedes Mitglied kann mit mehreren Stämmen und Kollektionen verschiedener Rassen und Farbenschläge an der Wanderpreiskonkurrenz teilnehmen.
Art. 5
Für die Wanderpreiskonkurrenz zählt ausschliesslich die Ausstellung der Zürichsee-, Amt- & Limmattal-Vereinigung.
Art. 6
Die Vereinskonkurrenz wird in sechs Kategorien unterteilt.
Die Kaninchen-Stämmekonkurrenz besteht aus den folgenden drei Kategorien:
1. Zwergrassen
2. Kleinrassen
3. Mittel- und Grossrassen
Die Geflügel-Stämmekonkurrenz besteht aus den folgenden drei Kategorien:
1. Grosse Rassen, Truten und Wassergeflügel
2. Zwerggeflügel
3. Ziergeflügel, Perlhühner und Fasane
Bei Kollektionen und Herden zählt der beste Stamm, sofern die Ausstellungseinheit rangiert wird. Es sind dies das männliche Tier und die zwei weiblichen Tiere mit den tiefsten Boxennummern.
Art. 7
Für die unter Art. 6 aufgeführten Kategorien werden Wanderpreise abgegeben. 
Konkurrieren in einer Klasse oder Kategorie weniger als zwei Züchter, wird der Wanderpreis nicht abgegeben.
Die Wanderpreise bleiben bis zum endgültigen Gewinn Eigentum des Vereins und sind sorgfältig aufzubewahren.
Art. 8
Die Wanderpreise gehen in das Eigentum eines Teilnehmers über, wenn dieser den Preis dreimal ununterbrochen oder fünfmal mit Unterbruch gewonnen hat.
Art. 9
Die jeweiligen Gravuren gehen auf Kosten des Vereins.
Art. 10
Bei Punktgleichheit gewinnt;
Kaninchen:
1. Der Aussteller mit dem besseren Rammler.
2. Der Aussteller mit der besseren Zibbe.
3. Die Aussteller teilen sich die Rangierung.
Geflügel:
1. Der Aussteller mit dem besseren Hahn.
2. Der Aussteller mit der besseren Henne.
3. Die Aussteller teilen sich die Rangierung.
 
III Schlussbestimmungen
 
Art. 11
Alles, was in diesem Reglement nicht enthalten ist, untersteht dem Entscheid des Vorstandes.
Art. 12
Reglementsänderungen können von der Delegiertenversammlung beschlossen werden.
Art. 13
Entsprechend dem Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau gelten alle Personen-und Funktionsbezeichnungen, ungeachtet der männlichen oder weiblichen Sprachform, für beide Geschlechter.
Dieses Reglement wurde an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 23. Oktober 2015 in Thalwil genehmigt und tritt sofort in Kraft.